Mass Effect 2 – Seite 1
Shepard ist zurück
Viele Spielstunden haben wir mit Commander Shepard von der RS1 Normandy verbracht und haben die Menschheit und das Universum vor den Geths gerettet. Nun, zwei Jahre später, nach einem etwas größeren Unfall, den wir hier wegen der Spoilergefahr nicht schildern wollen, sind wir wieder an Board der „Normandy“. Wieder droht der Menschheit große Gefahr, der sich unser Held (oder auch Heldin) stellen will. In den zwei Jahren Abwesenheit ist viel passiert im unglaublich großen Universum vom Mass Effect. Wir müssen nun mit Shepard eine neue Crew zusammenstellen und uns in einer Selbstmordmissionen tief ins Feindgebiet vor wagen. Dabei laufen wir vielen alten Bekannten über den Weg und auch sehr viele neue Verbündete sowie auch Feinde warten auf uns. Aliens namens „Kollektoren“ entführen immer wieder menschliche Kolonisten zu Zwecken, die uns bisher nicht bekannt sind. Und genau diese Vorkommnisse werden wir im zweiten Teil untersuchen.
Bioware hat auch daran gedacht, dass ja Teil 1 diverse unterschiedliche Lösungswege und alternative Enden hatte. Sie haben es geschafft, nahtlos die beiden Teile zu verknüpfen, ohne dass dabei Logikfehler auftreten würden. Hat man nämlich einen alten Spielstand von Teil 1, kann man diesen problemlos in Mass Effect 2 integrieren. So werden Aussehen und diverse Schlüsselentscheidungen berücksichtigt. Gestorbene Mitstreiter aus Teil 1 bleiben also tot und alte Bekannte werden unterschiedlich auf den Helden (Heldin) reagieren, je nach dem wie man sich in Teil 1 verhalten hat. Eine tolle Idee, perfekt umgesetzt.
Klassenkampf
Ist man kein Veteran des ersten Teils, sprich geht ohne alten Spielstand in das neue Abenteuer, müssen wir erstmal festlegen, wer Shepard überhaupt ist. Hier hat man, neben Männlein oder Weiblein, die Entscheidung zwischen sechs Klassen: Soldat, Techniker, Infiltrator, Frontkämpfer, Wächter und Experte. Jede Klasse unterscheidet sich im Waffenarsenal, wie auch in den unterschiedlichen Fähigkeiten. So bringt der Techniker liebend gerne Kampfdrohnen zum Einsatz, die für ihn den Kampf übernehmen, während der Frontkämpfer mit blitzschnellen Angriffen die Feinde überrascht. Haben wir uns also für einen Helden entschieden, bekommen wir auch schon schnell unser Raumschiff, mit dem wir wiedereinmal die Weiten des Alls und jede Menge Planeten erforschen können. Das ist auch gut so, denn bis die Story in Fahrt kommt, vergehen schon einmal gut und gerne zehn Stunden, in denen gerade am Anfang eine fast tödliche Leere entsteht. Doch die wird überbrückt mit dem Lösen von Nebenaufgaben und dem Erkunden von unbekannten Planeten. Wer jetzt wieder mit dem Mako-Landfahrzeug über die Plane flitzen will, wird jedoch enttäuscht. Der Bolide ist leider ersatzlos gestrichen worden.
|
|